{"id":155,"date":"2017-11-17T17:53:03","date_gmt":"2017-11-17T16:53:03","guid":{"rendered":"http:\/\/humanisten-bayernspd.de\/blog\/?p=155"},"modified":"2017-11-17T18:36:35","modified_gmt":"2017-11-17T17:36:35","slug":"bundestreffens-2017-in-hannover-kritisch-objektiv-und-pluralistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanisten-bayernspd.de\/blog\/bundestreffens-2017-in-hannover-kritisch-objektiv-und-pluralistisch\/","title":{"rendered":"Bundestreffen 2017 in Hannover: Kritisch, objektiv und pluralistisch"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p>Das Bundestreffen 2017 der S\u00e4kularen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fand am\u00a0 11. November in Hannover statt. Die S\u00e4kularen Sozis setzten ein Zeichen f\u00fcr plurale und zeitgem\u00e4\u00dfe Religionspolitik. Genossinnen und Genossen aus der ganzen Bundesrepublik waren angereist, um \u00fcber einen integrativen Religionsunterricht, die weitere Strategie zur Anerkennung auf Bundesebene und die Pl\u00e4ne f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr zu diskutieren. Stellvertretend f\u00fcr unseren Unterst\u00fctzerkreis fand sich <a href=\"http:\/\/laleakguen.de\/\">Lale Akg\u00fcn<\/a> aus K\u00f6ln ein, die sich daf\u00fcr aussprach verst\u00e4rkt in der Partei zu werben, um weitere Menschen f\u00fcr unsere Sache zu gewinnen. G\u00e4ste der <a href=\"http:\/\/saekulare-gruene.de\/events\/event\/lag-niedersachsen\/\">S\u00e4kularen Gr\u00fcnen aus Niedersachsen<\/a> und von der <a href=\"http:\/\/niedersachsen.humanistische-union.de\/kontakt\/\">Humanistischen Union<\/a> waren ebenso anwesend.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Religionswissenschaftlerin <a href=\"https:\/\/www.ithrw.uni-hannover.de\/alberts\">Wanda Alberts<\/a> von der Leibniz Universit\u00e4t Hannover referierte \u00fcber \u201eIntegrative Religionskunde \u2013 Europ\u00e4ische Perspektiven und deutsche Probleme\u201c.<span id=\"more-590\"><\/span><\/p>\n<p>Sie verdeutlichte, dass in den skandinavischen L\u00e4ndern vor allem Schweden seit den 60er Jahren mit seinem Fach \u201eReligionskunskap\u201c (Religionskunde) einen erfolgreichen integrativen Ansatz verfolgt. Ein \u00e4hnlicher Versuch in Norwegen mit \u201eChristentum, Religion und Lebensanschauungskunde\u201c war es nur dem Namen nach und privilegierte bis 2007 christlich-theologische Inhalte, als schlie\u00dflich ein Urteil des Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte dies anprangerte.<\/p>\n<p>In Deutschland wies sie einzig und allein den Berliner Ethikunterricht als integrativ im Sinne eines gemeinsamen Unterrichtes aus. Inhaltlich pl\u00e4dierte Sie f\u00fcr einen\u00a0<em> kritischen, objektiven und pluralistischen<\/em> Unterricht, der hier weder bevorzugt noch diskriminiert sowie die Vielfalt der Religionen und Weltanschauungen ber\u00fccksichtigt.\u00a0 <em>Werte und Normen<\/em> in Niedersachsen ist Teil der separativen Modelle und verlangt nach mehr religionswissenschaftlicher Fachdidaktik und das Hamburger Modell eines \u201eReligionsunterrichts f\u00fcr alle\u201c wird strukturell noch von der evangelischen Kirche dominiert. Sonst herrschen in den meisten Bundesl\u00e4ndern konfessionelle getrennte Formate vor, die durch zumeist durch mit einem marginal ausgestatteten wie wenig gepflegten Ethikuntericht erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.saekulare-sozis.de\/nachlese-des-bundestreffens-2017\/#more-590\"><em>Nachlese Bundestreffen 2017, S\u00e4kulare-Sozis<\/em><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundestreffen 2017 der S\u00e4kularen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fand am\u00a0 11. November in Hannover statt. Die S\u00e4kularen Sozis setzten ein Zeichen f\u00fcr plurale und zeitgem\u00e4\u00dfe Religionspolitik. 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