Archiv für den Monat: März 2014

Zur Gründung des SPD-Arbeitskreises Muslime: SPD darf nicht länger 40% Konfessionsfreie ignorieren

Wortlaut der Pressemitteilung des Bundessprecherkreises / Quelle: www.laizistische-sozis.eu

Stuttgart, 16. Februar 2014. Zur derzeitigen Gründung eines AK Muslime in der SPD nehmen die SPD-Mitglieder für die Trennung von Staat und Religion wie folgt Stellung:

Der neue Arbeitskreis Muslime, neben dem es schon den AK-Christen und den AK-Juden in der SPD gibt, zeigt, dass die SPD-Spitze erkannt hat, das unsere Gesellschaft religiös vielfältiger geworden ist. Damit ist diese Gründung konsequent. Weiterlesen

SPD-Laizisten für ein neues, modernes Weltanschauungs- und Religionsrecht und üben Kritik am Koalitionsvertrag

Wortlaut der Pressemitteilung des Bundessprecherkreises / Quelle: www.laizistische-sozis.eu

Nürnberg, 10.02.2014. Die Bundessprecher der SPD-Laizisten kritisieren die Behauptung im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD, dass das gegenwärtige sogenannte „Staatskirchenrecht“ sich bewährt habe. Tatsächlich besteht nach Auffassung der SPD-Laizisten auf diesem Gebiet ein großer Reformbedarf. Es sei nicht länger hinnehmbar, dass insbesondere die beiden großen christlichen Kirchen nach wie vor erhebliche Privilegien, vor allem finanzieller Art, genießen. Dazu gehören beispielsweise der staatliche Einzug der Kirchensteuer, die anachronistische (seit 1803) Zahlung von Dotationen aus der Staatskasse in Höhe von fast 500 Millionen Euro pro Jahr, der Status von Körperschaften des öffentlichen Rechts, Sonderrechte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie der sogenannte „Dritte Weg“ im Arbeitsrecht. Weiterlesen

Neuausrichtung der Laizistinnen und Laizisten in der SPD?

Im Newsletter der Sozial-demokratischen Laizistinnen und Laizisten / Facebook, Februar 2014, berichteten Claudia Blume und Nils Opitz-Leifheit über eine mögliche Neuausrichtung des Arbeitskreises, die während des Treffens des Bundessprecherkreises diskutiert wurde. So solle während des Bundessprechertreffens im November 2014 entschieden werden, ob der Arbeitskreis in „Konfessionsfreie und Humanisten in der SPD“ umbenannt werden soll. Dies würde der Vorgehensweise des Gesprächskreises der „Humanistinnen, Humanisten & Konfessionsfreien in der Bayern-SPD“ nahe kommen: Zum einen die Erweiterung des Themenspektrums über den reinen Laizismus hinaus, die es erlauben würde als Ansprechpartner für  konfessionslose und humanistische Vereinigungen zu dienen und mit diesen in einen Dialog zu treten. Zum anderen beschreitet man damit den etablierten Weg, den auch Christen, Juden und Muslime gewählt haben, um ihre Interessen innerhalb der SPD zu vertreten.

Die entsprechende Passage aus dem Newsletter im Wortlaut:

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